Zahngold Kronen

Zahngold zu verkaufen ist in den letzten Jahren ein immer beliebteres Mittel geworden, um binnen kürzester Zeit recht unkompliziert zu einer ansehnlichen Geldsumme zu kommen. Gerade weil der Goldpreis aktuell recht hoch ausfällt, überlegen zunehmend mehr Menschen altes Zahngold zu verkaufen. Allerdings sind die einfachsten und lukrativsten Angebote nicht zwangsläufig die besten. Insbesondere wenn es um den Verkauf von Zahngold oder Altgold geht, sollte man deshalb ein paar Tipps beherzigen, um nicht über den Tisch gezogen zu werden. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Infos zu diesem Thema zusammengestellt.

Tipp 1: Wie hoch ist der Goldgehalt im Zahngold?

Wer Zahngold verkaufen will, der hat meist nur wenig Ahnung davon, wie hoch der Wert seines Dentalgoldes ist. Was viele Verkäufer dabei gar nicht bedenken, ist, dass nicht der komplette Zahn oder die gesamte Brücke aus Gold besteht. Tatsächlich haften meist noch Zahnreste, Kunststoffe oder Keramiken an, die beim Zahngold-Ankauf natürlich herausgerechnet werden müssen. Darüber hinaus besteht das Zahngold gar nicht immer ausschließlich aus Gold. Auch andere wertvolle Edelmetalle wie etwa Platin, Palladium oder Silber können enthalten sein und machen beim Zahngold-Ankauf natürlich einen großen Unterschied aus. Dasselbe gilt mit Blick auf die Legierungen: Als Zahngold können verschiedene Variationen zwischen 400er Gold und 900er Gold zum Einsatz kommen, was beim Verkauf einen Einfluss auf den Preis hat. Um den tatsächlichen Goldgehalt bzw. den Gehalt an Edelmetallen zu bestimmen, erfolgt deshalb im Idealfall eine genaue Prüfung.

Achtung: Ein seriöser Ankäufer von Zahngold führt die nötigen Analysen und Prüfungen allesamt unentgeltlich durch. Ihnen sollten hierdurch keine Kosten entstehen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Möglichkeit haben, ein eventuelles Angebot vom Ankäufer (ebenfalls ohne Kosten) ablehnen zu können, falls Ihnen dieses nicht zusagt. Eine Kaufverpflichtung spricht für mangelnde Seriosität.

Zahngold

Tipp 2: Wie hoch fällt das Angebot für den Zahngold-Ankauf aus?

Sie wollen Ihr Zahngold verkaufen und hierfür verständlicherweise einen guten Preis erzielen. Doch nicht bei jedem Anbieter können Sie sich fairer Konditionen sicher sein. Schließlich ist der Goldankauf für die Händler noch immer ein Geschäft, mit dem sie ihr Geld verdienen. Das bedeutet, dass Sie mit dem Zahngold-Ankauf auch einen Gewinn erwirtschaften müssen. Deshalb kalkulieren sie bei der Festlegung eines konkreten Angebots einerseits mit den tagesaktuellen Goldpreisen, rechnen andererseits aber auch eine Gewinnmarge ein. Zwischen dem tatsächlichen Wert des Zahngoldes und dem vorgestellten Angebot durch den Goldhändler können dementsprechend Abweichungen existieren. Allerdings: Sind diese Abweichungen zu groß, können Sie nicht länger von einem seriösen Angebot ausgehen und sollten Ihr Zahngold nicht verkaufen. Tatsächlich kann es sich unter Umständen lohnen verschiedene Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Hinweis: Damit Sie bestens informiert sind, wenn Sie Ihr Zahngold verkaufen, empfehlen wir Ihnen den Goldpreis vor dem Besuch beim Goldhändler selbst einmal zu begutachten. Es schadet nicht, wenn Sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, was ein Gramm bzw. eine Unze Gold derzeit auf dem Markt kostet. So haben Sie auch mit Blick auf das spätere Angebot die besseren Voraussetzungen, um dieses klug annehmen oder ablehnen zu können.

Goldankauf

Tipp 3: Wo und wie wird der Zahngold-Ankauf durchgeführt?

Um Ihr Zahngold zu verkaufen, stehen Ihnen normalerweise verschiedene Möglichkeiten zur Wahl. So können Sie Ihr Zahngold beispielsweise an einen Online-Händler schicken und bequem auf die Zusendung eines passenden Angebots warten. Normalerweise ist der versicherte Versand in diesem Fall kostenlos und Sie profitieren von einem Plus an Komfort. Allerdings sind Sie in einem solchen Fall natürlich zu 100% auf die Seriosität des Händlers angewiesen. Beurteilt dieser Ihr Zahngold falsch oder lässt gar Teile davon verschwinden, stehen Sie am Ende mit leeren Händen da. Anders ist es meist, wenn Sie direkt vor Ort einen Goldhändler aufsuchen. Mit diesem können Sie ins Gespräch kommen, sich informieren lassen und im Idealfall sogar bei der Prüfung Ihres Zahngoldes anwesend sein. Allerdings gibt es natürlich auch hier schwarze Schafe, die bei der Prüfung tricksen oder anderweitig versuchen, Sie an der Nase herumzuführen. Oftmals hilft es dem ersten Eindruck zu vertrauen. Auch Bewertungen im Netz oder Empfehlungen von Bekannten können gute Hinweise dafür sein, wo Sie Ihr Zahngold mit gutem Gewissen und wo Sie Ihr Zahngold lieber nicht verkaufen sollten.

Tipp: Wenn Sie Ihr Zahngold verkaufen wollen, sollten Sie sich dieses unbedingt von Ihrem Zahnarzt mitgeben lassen. Denn Sie haben das Recht dieses zu erhalten, wenngleich Ihnen Ihr Arzt vielleicht etwas anderes erzählen will. Ebenso empfiehlt es sich Zahngold mitzunehmen, das vielleicht verunreinigt oder nicht mehr gut in Schuss ist. Selbst wenn der Zahn noch am Dentalgold hängt, kann es sich lohnen dieses Zahngold zu verkaufen.

Tipp 4: Wann gibt es das Geld?

Wer sein altes Zahngold verkaufen will, möchte hierfür im Idealfall sofort das Geld erhalten. Immerhin wird der Verkauf von Bruch- oder Altgold normalerweise in Anspruch genommen, wenn man kurzfristig liquide Mittel benötigt. In unserem Hause erhalten Sie das von uns ausgesprochene Angebot umgehend – sofern Sie dieses annehmen. Das sollte auch bei jedem anderen seriösen Goldhändler gegeben sein. Viele Anbieter versuchen hier zu tricksen und verzögern die Überweisung oder Aushändigung des Betrags künstlich. Auf derartige Verfahren sollten Sie sich jedoch keinesfalls einlassen.

Tipp 5:  Muss man auf den Erlös von Zahngold-Verkäufen Steuern zahlen?

Sie sind beim Zahnarzt gewesen und Ihnen wurden die wertvollen Kronen aus Zahngold entfernt? Nun möchten Sie dieses gern verkaufen und fragen sich, ob Sie hierauf Steuern zahlen müssen? Keine Sorge: Solange Sie lediglich das private Zahngold aus Ihrem eigenen Mund bei einem Goldhändler oder einem Juwelier anbieten, fallen hierauf keine Steuern an. Aus rechtlicher Sicht handelt es sich hierbei schließlich um ein privates Veräußerungsgeschäft. Anders sieht es aus, wenn Sie als Händler auftreten und beispielsweise professionell Zahngold sammeln, um dieses gewinnbringend zu veräußern.