Ist es sinnvoll, monatlich in Gold anzulegen? Auf diese sehr häufig gestellte Frage gibt es keine pauschale Antwort. Denn es kommt immer darauf an, was der Anleger mit seinen Gold Investment erreichen möchte. Ganz klar ist: wer Angst vor einen Totalverlust bei Aktien hat oder vor einem Währungscrash, der sollte sein Vermögen in physisches Gold umwandeln. Im Idealfall werden Goldbarren gekauft und zu Hause im Tresor gelagert.

Die Vorteile bei einem monatlichen Kauf

Wie sinnvoll ist es, in Gold anzulegen? Eine pauschale Antwort auf diese häufig gestellte Anlegerfrage gibt es nicht. Es hängt viel mehr davon ab, was Sie persönlich von einem Investment in Gold erhoffen. Anders als bei Aktien, bei dem es zu einem Totalverlust kommen kann, wird Gold immer einen bestimmten Wert behalten. Schließlich sind die Goldreserven in der ganzen Welt begrenzt. Außerdem entwickelt sich Gold in der Regel genau umgekehrt zum Aktienmarkt und dadurch ist Gold zudem eine perfekte Ergänzung, um das Aktiendepot abzusichern.

Wer hingegen regelmäßig monatlich einen bestimmten Wert Gold kauft, der kann bei geringen Preisen den Durchschnittskurs seines Investments in Gold senken. Dahingegen erzielt der Anleger bei steigenden Kursen einen Gewinn im Verkauf. Während bei Silber das Aufgeld für das Erstellen der Münzen immer gleichbleibend ist, ist dies bei Gold anders. Aus diesem Grund lohnt sich ein Investment eher in Barren, als in Münzen. Denn bei Goldbarren ist es genau umgekehrt – hier sind die Kosten, die für die Herstellung eines Barrens anfallen, im Verhältnis zum Goldwert sehr hoch. Aus diesem Grund ist bei kleinen Goldmünzen und kleinen Goldbarren ein höherer Aufschlag auf den Goldwert zu zahlen, als bei einem größeren Barren oder einer größeren Münze. Dies ist das sogenannte Aufgeld.

Gold monatlich kaufen

Worauf ist beim monatlichen Kauf zu achten?

Wer regelmäßig Gold kaufen möchte, ist daher darauf angewiesen, hier auf Goldprodukte zurückzugreifen, die auch bei kleinen Stückelungen nur ein geringes Aufgeld besitzen. Diese müssen gleichzeitig gängig am Markt sein, damit sich sie später wieder leicht verkaufen lassen. Unsere Empfehlungen für Goldbarren:

Investment von monatlich 50 €

Bei einem monatlichen Investment von 50 € kann derzeit – abhängig vom jeweiligen Goldkurs – nur ein 1 g Barren erworben werden. Hier ist das Aufgeld mit mehr als 30 % zu hoch, als dass sich die Anschaffung lohnt. Wir empfehlen daher lieber nur alle zwei Monate beim im Goldhaus Paßora Gold zu kaufen und dafür dann einen 5 g Barren zu erwerben.

Monatlich 100 € in Gold investieren

Bei einem monatlichen Investment von 100 € gibt es den bereits zuvor genannten 5 g Barren.

Ab einer monatlichen Sparrate von 200 €

Ab dieser monatlichen Sparsumme lohnt sich ein Investment in kleineren Goldbarren richtig. So bietet sich bei 300 € ein 10 g Barren an und ab 500 € kann es ein 20 g Goldbarren sein. Bei mehr als 1000 € im Monat kommen Anleger am besten weg. Diese Beispiele dienen lediglich als Richtwerte und sind abhängig vom aktuellen Goldkurs.

Wer nur ein kleineres monatliches Budget hat, sollte am besten nicht jeden Monat kaufen, sondern stattdessen zusammengefasste Goldkäufe tätigen. Goldbarren rentieren sich bei größeren Investments besonders gut. Generell gilt: nur bei renommierten Händlern kaufen, die LBMA-zertifizierte Barren anbieten, wie das Goldhaus Paßora in Leipzig.

Wie der Goldpreis Einfluss auf das Sparen hat

Der Goldpreis kommt wie bei Aktien aufgrund des Angebots und der Nachfrage zustande. Es gibt allerdings einen ganz großen Unterschied zu Papierwerten, physisches Gold ist nur begrenzt in der Natur vorhanden. Zwar können Goldproduzenten versuchen, bei einer höheren Nachfrage ihre Fördermenge zu erhöhen oder auch Gold zu recyceln. Allerdings reicht dies in der Regel nicht aus und dadurch steigt der Wert. In den vergangenen vier Jahrzehnten unterlag Gold heftigen Schwankungen. Es gab zum Beispiel immer wieder am Finanzmarkt Phasen der Unsicherheit und der Preis stieg aufgrund großer Nachfrage der Anleger enorm.

So gab es zum Beispiel in den 1970er Jahren in vielen Industrieländern eine hohe Inflation und die Anleger flüchteten in Gold. Daraufhin stieg der Goldpreis Anfang 1980 je Feinunze auf 850 $. Im Jahr 2008 bestimmte die Angst vor einem Crash des Finanzsystems die Anleger und der Goldpreis stieg auf den Wert von über 1800 $ für eine Feinunze. Erst als die europäische Zentralbank Mitte 2012 zusagte, etwas dagegen zu tun, damit der Euro gerettet wird, fiel der Preis wieder. Bei Gold bemisst sich die Anlage alleine an der Preisentwicklung am Markt und es gibt wie bei Aktien keinerlei Dividenden oder Zinsen. Außerdem sind bei Gold auch kurzfristige Kurssteigerungen möglich. Ein Anleger, der zur Jahrtausendwende in Gold investiert hat und dieses bislang behalten hat, konnte im Vergleich zu einem Aktieninvestment eine jährlich höhere Rendite generieren. Experten halten einen zehnprozentigen Goldanteil im Gesamtportfolio für sinnvoll. Schließlich empfehlen sie, das Risiko möglichst zu streuen. Aus diesem Grund ist eine Absicherung eines Aktiendepots mit Gold eine sinnvolle Überlegung. Schließlich sind Aktien und Gold nicht korreliert und der Goldwert entwickelt sich in der Regel entgegengesetzt zu dem Wert von Aktien. Besonders in Krisenzeiten bricht Gold weniger stark ein als der Aktienindex – im Gegenteil, er legt sogar zu, während der Aktienkurs nachgibt.

Die wichtigsten Fakten in der Zusammenfassung:

  • Wer Angst vor einem Währungscrash hat, der sollte Gold kaufen
  • Gold wird im Gegensatz zu einer Papierwährung nie völlig wertlos werden
  • Gold liefert weder Zinsen noch eine Dividende
  • Der Goldpreis schwankt laufend
  • Wer sich als Anleger gegen eine Finanzkrise absichern möchte, der sollte Gold in Form von Barren kaufen
  • Die Faustregel lautet, dass etwa zehn Prozent des Vermögens in Gold vorhanden sein sollte, um Schwankungen im Aktienportfolio abzuschwächen